Ubuntu für den EeePC
Schon seit gut einem Jahr gibt es den EeePC auf dem deutschen Markt und man möchte sich dieses kleine, schnuckelige Ding auch nicht mehr weg denken.
Ob es das Gewicht von nicht mal 1500g oder das 10 Zoll Display mit einer Auflösung von 1024×600 ist, der EeePC protzt in seiner doch kleinen Hülle nur vor schönen Sachen.
Mit dem internen Wireless Controller kann man sich spielend in sein Funknetz zu Hause einwählen oder sich im Firmennetzwerk bedienen und noch schnell die Präsentation für die Vorführung auf den EeePC laden.
Dieses kleine Wunder lässt das Herz seiner Benutzer höher schlagen und wir, die Redaktion möchten Euch in unserem heutigen Artikel nicht den EeePC näher bringen oder die Werbetrommel für Asus schwenken, sondern wir möchten Euch ein Linux Derivat für den EeePC vorstellen.
EeeBuntu ist sein Name und wie man schon aus dem Namen heraus hört ist es ein Ubuntu Klon für den EeePC. Dieses Derivat kommt nicht aus dem Hause Canonical wie sein großer Bruder, sondern es ist eine reine Community Entwicklung.
EeeBuntu 2.0 basiert auf Ubuntu 8.10 „Intrepid Ibex“ und seinen Features, jedoch wird dem Benutzer bei der Aktualisierung ein angepasster Kernel für den EeePC angeboten.
Es gibt drei Ausführungen von EeeBuntu, man lässt dem Benutzer die Wahl zwischen einer Standard Desktop Oberfläche wie man sie auch schon in Ubuntu kennt, einer Oberfläche mit dem Namen NBR die statt einem Desktop im Vordergrund ein vollwertiges Interface mitbringt oder man wählt die Base Variante und somit die minimal Installation als Oberfläche.
Die Installation kann vom USB-Stick oder einer CD/DVD erfolgen, wobei man für die CD/DVD Variante ein externes per USB angeschlossenes DVD-Rom benötigt wird.Für die USB- Stick Installation wird von Ubuntu ein Tool angeboten welches das ISO auf dem Stick entpackt und ihn gleichzeitig Bootbar macht, so dass man ohne weiteres die Installation von seinem USB-Stick ausführen kann.
(System → Systemverwaltung → Create a USB startup disk)
Ubuntu typisch wird dem Benutzer eine Live-CD/DVD angeboten um sich erstmal aus zu toben. (Englisch)
Wer aber seine Entscheidung getroffen hat und EeeBuntu auf sein EeePC installieren möchte sollte das Netzwerkkabel bei der Installation per Rat haben, damit bei der Installation die deutschen Sprachpakete heruntergeladen und installiert werden können.
So sieht zum Beispiel mein fertiger Desktop aus…
Sehr schön zu erkennen ist die einfache Steuerung durch die Unterpunkte, zu dem benötigt man nicht unbedingt eine Lesebrille um eine Anwendung zu sehen und starten zu können.
Da das Display des EeePC’s und seiner Auflösung recht wenig Freiraum für kleine Symbole und Schriften bietet, ist das EeeBuntu basierend auf dem NBR Image am Idealsten für mich gewesen.
Einige letzte Worte zum Schluss.
Wer mit der Vielfalt von Ubuntu auch unterwegs Spaß haben möchte hat hier eine hervorragende Lösung gefunden. Dem kleinen EeePC wird ein Ressourcen schonendes Betriebssystem mit vielen Funktionen und freier Software angeboten.
Links:




GZ zum ersten Artikel, gefällt mir gut.
macsebi schrieb dies am 28. Januar 2009 um 5:29