Ubuntu für den EeePC

•28. Januar 2009 • 1 Kommentar

Schon seit gut einem Jahr gibt es den EeePC auf dem deutschen Markt und man möchte sich dieses kleine, schnuckelige Ding auch nicht mehr weg denken.

Ob es das Gewicht von nicht mal 1500g oder das 10 Zoll Display mit einer Auflösung von 1024×600 ist, der EeePC protzt in seiner doch kleinen Hülle nur vor schönen Sachen.

Mit dem internen Wireless Controller kann man sich spielend in sein Funknetz zu Hause einwählen oder sich im Firmennetzwerk bedienen und noch schnell die Präsentation für die Vorführung auf den EeePC laden.

Dieses kleine Wunder lässt das Herz seiner Benutzer höher schlagen und wir, die Redaktion möchten Euch in unserem heutigen Artikel nicht den EeePC näher bringen oder die Werbetrommel für Asus schwenken, sondern wir möchten Euch ein Linux Derivat für den EeePC vorstellen.

EeeBuntu ist sein Name und wie man schon aus dem Namen heraus hört ist es ein Ubuntu Klon für den EeePC. Dieses Derivat kommt nicht aus dem Hause Canonical wie sein großer Bruder, sondern es ist eine reine Community Entwicklung.

EeeBuntu 2.0 basiert auf Ubuntu 8.10 „Intrepid Ibex“ und seinen Features, jedoch wird dem Benutzer bei der Aktualisierung ein angepasster Kernel für den EeePC angeboten.

Es gibt drei Ausführungen von EeeBuntu, man lässt dem Benutzer die Wahl zwischen einer Standard Desktop Oberfläche wie man sie auch schon in Ubuntu kennt, einer Oberfläche mit dem Namen NBR die statt einem Desktop im Vordergrund ein vollwertiges Interface mitbringt oder man wählt die Base Variante und somit die minimal Installation als Oberfläche.

NBR

NBR

Standard

Standard

Die Installation kann vom USB-Stick oder einer CD/DVD erfolgen, wobei man für die CD/DVD Variante ein externes per USB angeschlossenes DVD-Rom benötigt wird.Für die USB- Stick Installation wird von Ubuntu ein Tool angeboten welches das ISO auf dem Stick entpackt und ihn gleichzeitig Bootbar macht, so dass man ohne weiteres die Installation von seinem USB-Stick ausführen kann.

(System → Systemverwaltung → Create a USB startup disk)

Ubuntu typisch wird dem Benutzer eine Live-CD/DVD angeboten um sich erstmal aus zu toben. (Englisch)

Wer aber seine Entscheidung getroffen hat und EeeBuntu auf sein EeePC installieren möchte sollte das Netzwerkkabel bei der Installation per Rat haben, damit bei der Installation die deutschen Sprachpakete heruntergeladen und installiert werden können.

So sieht zum Beispiel mein fertiger Desktop aus…

Mein Desktop

Mein Desktop

Sehr schön zu erkennen ist die einfache Steuerung durch die Unterpunkte, zu dem benötigt man nicht unbedingt eine Lesebrille um eine Anwendung zu sehen und starten zu können.

Da das Display des EeePC’s und seiner Auflösung recht wenig Freiraum für kleine Symbole und Schriften bietet, ist das EeeBuntu basierend auf dem NBR Image am Idealsten für mich gewesen.

Einige letzte Worte zum Schluss.

Wer mit der Vielfalt von Ubuntu auch unterwegs Spaß haben möchte hat hier eine hervorragende Lösung gefunden. Dem kleinen EeePC wird ein Ressourcen schonendes Betriebssystem mit vielen Funktionen und freier Software angeboten.

Links:

http://www.eeebuntu.org/

Mit „ffmpeg“ Videos für die PSP konvertieren

•26. Januar 2009 • 1 Kommentar

Als stolzer Besitzer einer PSP kommt es hin und wieder vor das ich meinen kleinen Handheld mit neuen Daten füttern möchte. Diesmal sollte es aber keine Musik sein, sondern Videos. Unter Windows kein größeres Problem, einfach einen PSP-Videoconverter aus dem Netz ziehen, gegebenenfalls noch ein .Net-Framework hinterher und fertig. Mit meiner 8.10er Ubuntu gestaltete sich das jedoch ein wenig komplizierter.

Diverses rumgooglen förderte zwar ein paar grafisch ansprechende Konverter zu Tage, jedoch funktionierten die meisten nicht richtig. Für einige wurden auch Pakete benötigt die nicht in den Ubuntu Repositories enthalten waren. Eine Gemeinsamkeit hatten aber alle diese Programme, sie greifen auf ffmpeg zurück. Also gut dachte ich mir, dann eben back to the roots und ran an die Konsole.

Als Testdatei musste eine 22 Minuten lange .flv (Flash Video) Datei herhalten. Nach einigen missglückten Versuchen verschlug es mich dann auf die Homepage der Entwickler. Hier wurde ich dann auch fündig. Die Lösung war ein ellenlanger Befehlsstring, aber es funktioniert.

Hier meine Installierten Pakete:

  • ffmpeg              und          libavformat52
  • libavutil49          und          libavcodec-unstripped-51
  • libpostproc51     und          libavutil-dev
  • libswscale0
  • libavdevice52

Öffnet einen Terminal und gebt folgendes ein:

string

– für PSPs mit FW < 2.0
ffmpeg -i input -acodec libfaac -ab 128kb -vcodec mpeg4 -b 1200kb -ar 24000 -mbd 2 -flags +4mv -trellis 2 -aic 2 -cmp 2 -subcmp 2 -s 368×192 -r 30000/1001 -title X -f psp output.mp4

– für PSPs mit FW > = 2.0
ffmpeg -i input -acodec libfaac -ab 128kb -ac 2 -ar 48000 -vcodec libx264 -level 21 -b 640kb -coder 1 -f psp -flags +loop -trellis 2 -partitions +parti4×4+parti8×8+partp4×4+partp8×8+partb8×8 -g 250 -s 480×272 output.mp4

Wenn nichts schief gegangen ist sollte euer Terminal nach dem Bestätigen dann ähnlich diesem hier aussehen.

ffmpeg

Und zu guter Letzt das Ergebnis:

ergebnis

Solltet Ihr noch Fragen haben, einfach nen Kommentar hinterlassen.

Ubuntu 8.04 „Hardy Heron“ Zweiter Point Release veröffentlicht.

•23. Januar 2009 • Kommentar schreiben

Das zweite Updatepack für Ubuntus 8.04er ist erschienen und beinhaltet mehr als 200 Aktualisierungen. Mit der Installation bringt mal „Hardy Heron“ auf die Version 8.04.2 LTS. Wer allerdings in den letzten Monaten fleißig Updates gezogen hat sollte diese jedoch bereits haben. Zu der aktuellen Version sind bereits auch neue Installationsmedien verfügbar. Hier einige der wichtigsten Aktualisierungen:

  • acpi-support
  • nautilus-share
  • user-setup
  • base-installer
  • apt

Eine vollständige Liste gibt es hier. Die nächste Version mit Long-Term-Support erscheint voraussichtlich 2010.

Linux du hast mich wieder!

•19. Januar 2009 • Kommentar schreiben

Linux du hast mich wieder!

„Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal…“

Die Zeit war wieder einmal reif, und so flog mein nicht mehr ganz so stabiles Windows Vista in einer Nacht und Nebelaktion endgültig von meiner Platte. Die Entscheidung welche Distri ich nehme war denkbar einfach, eine 8.10er Ubuntu. Warum? Nun der Debian Unterbau und die multimedialen Möglichkeiten von Ubuntu sind eine gute Mischung. Jedoch habe ich mich diesmal nicht wie üblich für den Gnome-Desktop entschieden. Keine Frage, Gnome ist ein starker Desktop, jedoch in meinen Augen zu aufgebauscht. Auf der Suche nach einer schlanken, anpassbaren Alternative stolperte ich, wie früher auch schon einige male, über fluxbox.
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Enttäuschung

•9. Dezember 2008 • 1 Kommentar

Das ist für dich, du weißt schon wen ich meine…

„Denn wenn man etwas auf einem falschen Wege sucht; so hat man eben deshalb den rechten verlassen und wird auf jenem am Ende nie etwas Anderes erreichen, als späte Enttäuschung“
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